GNL e.V.

 

Gesellschaft für Naturschutz und
Landschaftsökologie
Society for Nature Conservation and Landscape Ecology

 
     
 
 
 
 

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Projekte

Die Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie e.V. hat seit ihrem Bestehen verschiedene Forschungsprojekte im öffentlichen Auftrag durchgeführt oder koordiniert.

Zu den Auftraggebern zählten unter anderem:

  • das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMB+F),
  • das Bundesamt für Naturschutz sowie
  • das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern.

Auf den folgenden Seiten werden sukzessive die wesentlichsten Inhalte und Ergebnisse der einzelnen Projekte dargestellt und weiterführende Informationen zum Download bereitgestellt.

       
Projekt
Thema/Ziel
Auftraggeber
MonArt

Artenmonitoring Mecklenburg-Voprpommern

[ LUNG MV ]
       
finat

Im Rahmen des Projektes erfolgte eine intensive Analyse der aktuellen deutschsprachigen und ausländischen wissenschaftlichen Literatur, von zur Verfügung gestellten oder selbst recherchierten Fischerei- und Naturschutzstatistiken und –unterlagen sowie von Internetadressen.

[ Bundesamt für Naturschutz ]

       
nqz-biodiv

Mit Hilfe von Literaturrecherchen über Naturschutzziele, Zielkritik und geeignete Indikatoren sowie Experten-Workshops wurden Informationen zur Ableitung von Naturqualitätszielen zur Erhaltung der Biologischen Vielfalt für die Komplexe Naturnahe Landschaft sowie Nachhaltige Entwicklung im Wald, der Agrarlandschaft und im Siedlungsbereich zusammengetragen. Es wurden entsprechende bundesweit gültige Zielvorstellungen für die zu erreichende Qualität der Natur und Landschaft in diesen Bereichen formuliert.

[ Bundesamt für Naturschutz ]

       
refug

Wegen seines großen Reichtums an im Zuge der Eiszeit entstandenen dimiktischen Seen besitzt das Land Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Verantwortung für den Erhalt der typischen Biozönosen dieser Gewässer. Hier kommen Tierarten vor, die bereits im Zuge der letzten Vereisung in das Gebiet einwanderten und als "glaziale Reliktfauna" bezeichnet werden. Die im 20. Jahrhundert abgelaufenen Eutrophierungsprozesse wirkten sich verheerend auf den Lebensraumtyp aus. Sie führten dazu, daß viele der charakteristischen Arten nahezu flächendeckend verschwanden. Bei einigen Seen wurden Sanierungsmaßnahmen notwendig um die Wasserqualität wieder zu verbessern, zum Teil mit Erfolg. Das gab Anlaß, über eine Wiederherstellung der ursprünglich vorhandenen und in ihrer Konstellation sicher einmaligen Biozönose nachzudenken.Ziel des gegenwärtig laufenden Vorprojektes ist es, den aktuellen Status der gefährdeten Glazialreliktarten in den Feldberger Seen zu ermitteln und unter Einbeziehung der limnologischen Fortentwicklung der Gewässer Möglichkeiten für einen wirkungsvollen Schutz dieser Arten auszuloten. Es handelt sich um eine Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse gegebenenfalls in einem anschließenden Hauptprojekt praktisch umgesetzt werden sollen.

[ Bundesamt für Naturschutz ]
       
uzlar

Von 1994 bis 1999 wurde unter Federführung des  Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern und in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten, Körperschaften sowie privaten Ingenieur- und Planungsbüros das BMB+F-Verbundvorhaben "Auswirkungen und Funktion unzerschnittener störungsarmer Landschaftsräume auf Wirbeltierarten mit großen Raumansprüchen" (UZLAR) durchgeführt. Die GNL war Koordinator des Projektes und hatte die Federführung in 4 Teilvorhaben.

 


hastra

Die Entwicklung der Biodiversität in verschiedenen Sukzessionsphasen des Baltischen Buchenwaldes soll in Abhängigkeit von der Form der Bewirtschaftung untersucht werden. Spezielle Aspekte dabei sind die Selbstverjüngung der Rotbuche und der Umbau von Kiefernwälder in Buchenmischwälder. Die Untersuchungen sind in einzelne Module gegliedert, die den wesentlichen Strata im Buchenwald entsprechen und jeweils über wichtige Indikatorgruppen repräsentativ beprobt werden: Boden (Mikroarthropoda / Regenwürmer), Bodenoberfläche (Carabidae / Araneae), Totholz (Coleoptera), Kraut- und Strauchschicht (Lepidoptera), Baumschicht (Kleinsäuger/Fledermäuse / Vögel). Der Vergleich der Ergebnisse mit den pedologisch / standortlichen und waldbaulichen Untersuchungen anderer Arbeitsgruppen soll zur Aufklärung der Beziehungen zwischen Struktur und Biodiversität dienen.



 

 

 

 

newal-net

In diesem Projekt werden die an repräsentativen Waldstandorten in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte erarbeiteten ökologischen Erkenntnisse über die Struktur- und Habitatnutzung der Wirbeltierfauna (Vögel und Säugetiere, s. hastra) unter Einbeziehung von Kenntnissen über die Phytodiversität und Selbstorganisation des Waldes auf die Landschaftsebene der Modellregion im Biospärenreservat Schorfheide-Chorin übertragen. Darüberhinaus wird die Reaktion von Habitatmodellen ausgewählter Vogel- und Säugetierarten auf die komplexen Auswirkungen verschiedener Landnutzungs- und Umweltszenarien hin analysiert. Ziel ist es, nicht nur die unmittelbaren, sondern insbesondere auch die über räumliche Wechselwirkungen vermittelten Wirkungen von Wäldern in der Landschaft zu quantifizieren und Vorschläge für eine Optimierung zu liefern.



 

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